{"id":307,"date":"2015-03-23T10:06:28","date_gmt":"2015-03-23T10:06:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.taekwondo-elm.de\/?p=307"},"modified":"2017-03-02T09:10:54","modified_gmt":"2017-03-02T07:10:54","slug":"offener-hessencup-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/?p=307","title":{"rendered":"Offener Hessencup 2015"},"content":{"rendered":"<p>Elm\/Bad-Soden Salm\u00fcnster &#8211; Der erste Wettkampf des Jahres.<br \/>\nEs war schon ein besonderer Nervenkitzel, wie immer beim ersten Turnier des Jahres, als der TKD-Elm mit zwei K\u00e4mpfern, Martin Senzig, Lenya Sauer und ihrem Coach, Markus Krein, den Sportlereingang der Gro\u00dfsporthalle in Bad-Soden betrat.<\/p>\n<p>F\u00fcr Lenya, die in der Klasse Jugend C -27kg antrat, war es der zweite Kampf nach dem Moselcup in Luxemburg und die Augen wurden gro\u00df, aufgrund des Ausma\u00dfes des doch etwas gr\u00f6\u00dferen Turnieres. 350 Teilnehmer auf vier Matten verteilt, Daedo WTF PSS Kampfsystem(ohne elektronischen Kopfschutz), Videobeweis und bekannte Namen des deutschen Taekwondo, das sind viele Eindr\u00fccke f\u00fcr eine Elfj\u00e4hrige bei ihrem zweiten Wettkampf.<br \/>\nAuch f\u00fcr Markus waren viele Dinge neu. Seit dem letzten Besuch in Hessen, vor 6 Jahren, gab es viele Regel\u00e4nderungen, auch der Videobeweis war Neuland f\u00fcr den Coach. Die Matten sahen anders aus, die Position der Coaches war eine andere, es gibt Reklamationskarten und dennoch blieb eines gleich: Die Atmosph\u00e4re. Auf der Trib\u00fcne zwischen den anderen Vereinen sitzen, hier und da ein Gespr\u00e4ch mit anderen Trainern oder K\u00e4mpfern f\u00fchren, die Nervosit\u00e4t und der Geruch eines Turnieres. Alles wie immer, obwohl sich doch so viel ver\u00e4ndert hatte.<\/p>\n<p>Nach der Coachbesprechung und der Ausgabge der Kampfliste hie\u00df es warten. Lenya hatte ein Freilos und stand direkt im Finale. Martin hatte &#8222;Schicht&#8220; und musste schon ab dem Viertelfinale ran.<br \/>\nNach dem ersten Anschwitzen 1 Stunde vor, un dem intensiveren Aufw\u00e4rmen kurz vor Martins Kampf ging es zur Kampffl\u00e4che. Kontrolle durch einen Kampfrichter, letzte Anweisungen beim &#8222;Weste-Binden&#8220; und los gings. Martin zeigte eine gute erste Runde und ging schnell mit 4:0 in F\u00fchrung. Nach der Pause wurde allerdings eine Unachtsamkeit mit einem Kopftreffer bestraft, was seinem Gegner vom Landeskader Sachsen-Anhalt den Ausgleich brachte. Nach zwei Runden stand es 4:4 und so musste die Entscheidungsrunde den Sieger bringen. Martin brachte einen Naeryo-Chagi an den Kopf des Gegners allerdings war dieser f\u00fcr zwei Kampfrichter nicht ersichtlich, weshalb Markus sofort reagierte und den Videobeweis einforderte. Martins sehr fairer Gegner gratulierte ihm w\u00e4hrend der Videoanalyse bereits zum Sieg, da er wusste, dass er getroffen wurde. Dies wurde durch die Kampfrichter best\u00e4tigt und Martin gewann den Kampf verdient. Im Halbfinale stand der wohl schwerste Brocken des Pools an. Der hessische Kader-K\u00e4mpfer aus Wiesbaden war ein sehr erfahrener K\u00e4mpfer(unter anderem ehem. Sieger der Austrian Open) und dementsprechend war auch die Favoritenrolle vergeben. Martin fiel wieder in sein altes Schema zur\u00fcck und verschlief die erste Runde komplett, was ihm 4 Kopftreffer einbrachte und somit ein Ende des Kampfes nach der ersten Runde. Sichtlich frustriert, aber auch zufrieden ging Martins Wettkampftag zuende.<\/p>\n<p>Lenya hatte ihr K\u00e4mpferherz und ihre Unerschrockenheit schon beim Moselcup in Luxemburg gezeigt, wo es leider noch nicht f\u00fcr einen Sieg reichte. In Bad-Soden sollte es nach extra Trainings, einer guten Vorbereitung und jeder Menge Adrenalin aber anders aussehen:<br \/>\nNachdem Lenyas Gegnerin ihr Halbfinale in der ersten Runde entschieden hatte war die Marschrichtung klar, Deckung hoch und auf den Kopf aufpassen. Gesagt, getan. Lenya startete hochmotiviert, blockte die ersten Kicks der Gegnerin zum Kopf und war dann nah genug an ihrer Gegnerrin dran um einerseits die leichten Reichweitenvorteile der K\u00e4mpferin des Taekwondo Hong-Yong-Kwan zu Nichte zu machen und andererseits ihre eigenen Kicks auf die Weste zu bringen. So stand es nach der ersten Runde 9:2. In der zweiten Runde lie\u00df die Konzentration ein wenig nach und Lenyas Gegnerin kam gef\u00e4hrlich nahe, bis zum 13:12. Allerdings gelang Lenya in den Letzten Sekunden des Kampfes der entscheidende 14. Punkt und somit der Sieg.<br \/>\nAls Hessencup-Champion kann sie stolz nach Elm ins Training zur\u00fcckkehren und vielleicht ein paar andere junge Elmer motivieren und ermutigen, die Herausforderung des Kyorugi anzunehmen.<\/p>\n<p>Markus war stolz auf seine beiden Sch\u00fctzlinge und kann Bernard eigentlich nur gutes berichten. Vielleicht beginnt die Elmer Erfolgsgeschichte in Deutschland ab dem Jahr 2015 von Neuem, mit neuen und hoffentlich bald auch wieder mit alten Namen.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-307 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.korutaekwondo.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG-20150321-WA0002.jpg'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG-20150321-WA0002-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG-20150321-WA0002-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.korutaekwondo.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG-20150321-WA0002-53x53.jpg 53w\" sizes=\"100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elm\/Bad-Soden Salm\u00fcnster &#8211; Der erste Wettkampf des Jahres. Es war schon ein besonderer Nervenkitzel, wie immer beim ersten Turnier des Jahres, als der TKD-Elm mit zwei K\u00e4mpfern, Martin Senzig, Lenya Sauer und ihrem Coach, Markus Krein, den Sportlereingang der Gro\u00dfsporthalle in Bad-Soden betrat. F\u00fcr Lenya, die in der Klasse Jugend C -27kg antrat, war es &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/?p=307\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eOffener Hessencup 2015\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":309,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[9,1,3],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=307"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":318,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/307\/revisions\/318"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.korutaekwondo.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}