Ein Jahr voller Herausforderungen

Ein frohes neues Jahr 2016!
Das letzte Jahr hat viele Veränderungen gebracht, sowohl im allgemeinen Training als auch im Leistungssportbereich. Neben den Trainingsanzügen, die im Übrigen weiterhin bestellt werden können, wurden auch neue, individuelle „Taekwondo Elm-Doboks“ eingeführt, die jederzeit bestellt werden können.
Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass sich die Anzahl der Sportler im Training konsequent erhöht, gerade bei den Kindern merkt man dies deutlich. Man sieht auch wieder vermehrt alt bekannte Gesichter, die langsam aber sicher den Weg zurück in den Verein finden.
Es hat sich schon einiges getan, aber es ist wie immer noch viel zu tun. So sollen ab Januar 2016 immer mindestens zwei Trainer das Kindertraining leiten, die Leitung durch nur einen Trainer soll die absolute Ausnahme werden.
Auch die ersten Termine für Lehrgänge und Turniere stehen schon fest. Das Jahr steckt noch in den Kinderschuhen, aber hinter den Kulissen läuft die Planung schon auf Hochtouren.

In diesem Sinne hoffen wir auf ein spannendes und erfolgreiches Jahr 2016!

 

Euer TKD Elm

Weihnachtsfeier der Kinder

Auch in diesem Jahr hat der Taekwondo-Weihnachtsmann die Kinder während des letzten Trainings des Jahres besucht. Anstatt zu trainieren wurde gespielt und die Kinder bekamen vom Weihnachtsmann Geschenke, allerdings nicht ohne vorher zu beweisen, dass sie auch was gelernt haben.
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Nachdem die Geschenke verteilt waren und der Weihnachtsmann fort musste, wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Mit Kuchen und Getränken saßen Kinder, Eltern und Verantwortliche des Vereins beisammen und redeten noch eine Weile.

An dieser Stelle sei allen Eltern und jedem der etwas mitgebracht hat, egal in welcher Form, herzlich gedankt! Ohne diese Hilfe hätte der Abend nicht stattfinden können.

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TU Saar Hapkido Lehrgang

Am Samstag, 06.12. fand der zweite Hapkido Lehrgang der TU Saar statt. Unter der Leitung von David Hollenbach und Michael Erhardt vom Korea Kampfsport e.V. waren auch wir mit zwei Teilnehmern vertreten. Ramona, die mittlerweile eine der Hauptverantwortlichen für das Kindertraining ist, war in Begleitung von Olli in Saarbrücken, bei dem sehr guten Lehrgang dabei.

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Internationaler Rheinland-Pfalz Pokal 2015

Samstag Morgen, 05:45, wieder einmal früh aufstehen um den ganzen Tag in der Halle zu verbringen. So ging es Markus, Lenya und auch Lenyas Familie am vergangenen Samstag als sie sich auf machten Richtung Ingelheim zum Internationalen Rheinland-Pfalz Pokal. Um kurz vor 8 trafen sie an der Halle ein, wo sie schon von Julien-Pascal Weber vom Leistungszentrum Axel Müller und dessen Eltern erwartet wurden. Markus sollte Julien stellvertretend betreuen und tat dies natürlich gerne. Nach der problemlosen Waage ging es zäh los, der Start der Kämpfe verzögerte sich und die Vorkontrolle auf den Kampfflächen wirkte ziemlich behäbig. Markus Schützlinge hatten relativ späte Kämpfe und so war es Lenya vergönnt noch ein wenig zu schlafen bevor es dann zur direkten Vorbereitung ging. Nach der Analyse des letzten Kampfes wurden die letzten zwei Wochen genutzt um die Fehler dieser Niederlage abzustellen und ein taktisches Mittel gegen solche Gegner zu entwickeln. Diese Arbeit sollte in Ingelheim Früchte tragen. Lenya wusste was zu tun war und ging motiviert aber sehr nervös ins Halbfinale.
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Die Gegnerin kämpfte genauso wie erwartet und zu Beginn hatte Lenya wieder etwas Probleme damit, weshalb sie schnell mit 0:1 ins Hintertreffen geriet. Nach der Hälfte der ersten Runde gewöhnte sie sich aber immer mehr an den Kampfstil ihrer Gegnerin und begann die taktische Marschrichtung immer besser umzusetzen. Kurz vor Ende der ersten Runde konnte sie dann einen Dwyt Chagi Punkt setzen, der ihr die erstmalige 4:2 Führung brachte. Die zweite Runde verlief dann sehr zur Zufriedenheit von Markus genauso wie man sich den Verlauf vor dem Kampf ausgemalt hatte. Lenyas Gegnerin lief an und in Konter. 9:2, noch 10 Sekunden, der Kampf war entschieden. Das dachte auch Lenya und wurde unvorsichtig. Die immer noch anlaufende Gegnerin machte so noch 3 vermeidbare Punkte, konnte aber nicht mehr aufholen und Lenya zog mit einem 9:5 ins Finale ein.
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Markus, der ahnen konnte, dass die Finalgegnerin ähnlich kämpfen würde analysierte direkt im Anschluss die Videoaufnahmen des Kampfes zusammen mit Lenya, sodass sie ihre Fehler selbst sah und abschalten konnte.

Als nächstes stand der erste Kampf von Julien an. Glücklicherweise kannte er seinen Gegner und daher war es recht einfach ihn taktisch einzustellen. Julien zeigte das, was Markus erwartet hatte und setzte sich problemlos mit 9:0 durch.

Durch Verzögerungen auf „Juliens Kampffläche“ ging es fast nahtlos weiter mit Lenyas Finale. Eine kurze taktische Einweisung, einmal die Technik durchgegangen und los gings. Nach wenigen Sekunden stand es schon wieder 0:1 aus Lenyas Sicht, obwohl sie ihrer Gegnerin sehr überlegen schien. Dann zahlte sich aber die technische Ansprache aus und Lenya punktete mit einem Kick ins Gesicht. 3:1. von da an ging es nur noch in eine Richtung. Lenya kämpfte genauso wie Markus es sich vorgestellt hatte und konterte die anlaufende Gegnerin ein ums andere Mal aus.
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Die Kampfrichter waren leider nicht auf der Höhe und so musste Markus fast jeden Punkt reklamieren. Dies sorgte auch dafür, dass ein Punkt übersehen wurde, der Lenya den Sieg nach der ersten Runde beschert hätte. Nichtsdestotrotz ging es mit einer komfortablen 13:3 Führung in die Pause. „Noch 2 Punkte, dann hast du sie, probier was aus, ein paar Drehungen, der Kampf geht nicht über die volle Distanz“, so die Pausenansprache. Gesagt getan, Lenya versuchte einen Pandae Dollyo, der nur knapp das Ziel verfehlte, aber nach 15 Sekunden traf sie einen weiteren Dwyt Chagi im Angriff und beendete den Kampf vorzeitig durch Überlegenheit mit 16:3. Sieg.

Dann hieß es warten. Juliens Finale war gegen den Gegner, gegen den er bei der Deutschen Meisterschaft noch das Nachsehen hatte, dies sollte in Ingelheim jedoch anders aussehen. „Mach einfache Sachen, du hast die größere Distanz, lass ihn einfach ins Leere laufen und dann schießt du ihn mit langen Paldungs ab, dann holst du das Ding“, und mit dieser Taktik führte Julien zur Pause 1:0. Ein unnötiger Punkt direkt zu Beginn der zweiten Runde führte zum 1:1 und Markus deutete Julien an, wieder auf eine weitere Distanz zu gehen, ihn nicht in die Nähe des Kopfes kommenzulassen. Die Folge waren klare, Punkte und ein ungefährdeter 4:1 Sieg.
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2 Starter, 2 erste Plätze. Mit einer 100%igen Ausbeute kehren die Elmer aus unserem Nachbarland heim. Der November endet golden, das nächste Jahr kann kommen.

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Ein dualer Wettkampftag

Grevenmacher/Halle an der Saale – Endlich war es wieder soweit. Nach einer längeren Wettkampfpause steigt die Aktivität des Taekwondo Elm zum Ende des Jahres wieder. Am 14.11. standen gleich zwei Turniere parallel auf dem Programm.

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Für Lenya ging es nach Grevenmacher zum Moselcup. Nach einer Wettkampfpause von mehreren Monaten war dies das erste Turnier einer neuen Marschrichtung. Lenya hatte eine klare Zielvorgabe und setzte diese gut um, allerdings wurde sie von ihrer Gegnerin gerade in der ersten Runde aus dem Konzept gebracht. Mit einem 2:9 aus Lenyas Sicht endete diese erste Runde katastrophal, allerdings konnte sie in der zweiten Runde sehr gut aufholen und sogar kurzzeitig in Führung gehen. Eine Unachtsamkeit wenige Sekunden vor Schluss kostete sie allerdings leider den verdienten Sieg. Enttäuscht trat sie die Heimreise an und berichtete ihrem Coach, Markus von ihrem Kampf. „Man hat gesehen, dass Lenya anfängt zu verstehen was auf der Matte abläuft. Das war eine sehr gute Erfahrung, weil die Gegner dauerhaft angelaufen ist. Lenya hatte bisher noch nicht mit einer solchen Gegnerin zu tun, das hat sie verunsichert. Aber das hat schon gut ausgesehen, und gerade in der zweiten Runde hat sie gezeigt, dass da noch einiges möglich ist.“ So Markus nach der Auswertung des Videomaterials.

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Markus war leider nicht mit in Grevenmacher, da er in Halle an der Saale beim Sachsen-Anhalt Cup an den Start ging. Für ihn war es der erste Wettkampf seit Jahren und es ging vor allem darum wieder einmal bei einem Turnier auf der Matte zu stehen. Gesagt getan. Gecoacht wurde Markus von Manuel Hütel vom Leistungszentrum Axel Müller. Die Vorrunde überstand Markus ohne Probleme, einen Kampf gewann er sogar frühzeitig durch einen Abbruch wegen Überlegenheit(13:0) nach der zweiten Runde.
Im Viertelfinale wurde es dann ernst. Markus verschlief die ersten Sekunden des Kampfes und lag schnell mit 6:1 hinten. Er konnte diesen Rückstand jedoch noch in der ersten Runde ausgleichen. Mit einem 6:6 ging es in die erste Pause. die zweite Runde begann auch vielversprechend, Markus konnte schnell mit 7:6 in Führung gehen. Leider verletzte er sich im Laufe dieser zweiten Runde, und es ging mit 8:11 in die dritte und letzte Runde. Markus versuchte alles, letztendlich musste er den Kampf aufgrund dieser Verletzung abbrechen. Hoffentlich kann Markus bald wieder voll ins Training einsteigen, sodass nächstes Jahr viele Turniere gekämpft werden können.

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Alles in Allem waren es zwei Turniere die viel Erfahrung gebracht und allen Erwartungen entsprochen haben. So kann es weitergehen.

Camp 4 Champs

Die Sommerferien haben gerade begonnen.
Die perfekte Zeit um sich von den Anstrengungen des Alltags zu erholen und gepflegt im Urlaub zu entspannen. Dass das schön ist dachte sich auch Markus, als er sich nach seinem letzten Arbeitstag vor seinem Sommerurlaub unmittelbar auf den Weg nach Nassau an der Lahn machte, um im Camp 4 Champs zu trainieren.

Nach seiner Ankunft, der Begrüßung und dem Einrichten der Schlafstätte, wurde sich zuerst einmal ausgetauscht, das Training sollte warten bis zum nächsten Morgen.
Axel Müller, unter dessen Fahne das Camp stand, war gerade erst mit seiner Schülerin Carolin Stahl von der Universiade in Südkorea nach Hause gekommen und hatte dementsprechend viel zu berichten.
Trotz des Gesprächsstoffes und der Wiedersehensfreude ging es früh ins Bett, sodass der folgende Tag perfekt zum trainieren genutzt werden konnte.

Gesagt getan. Während die Trainingseinheiten am Vormittag eher den Grundlagen des Wettkampfes gewidmet waren, ging es abends, als Axel Markus zum Einzeltraining bat, mehr ins Detail. Wie immer konnte Markus viele taktische Dinge mitnehmen, speziell in Sachen Distanzregulierung und Kampfflächenausnutzung.
Eigentlich wollte Markus im Camp „nur trainieren“, dieser Plan wurde allerdings von Manuel, dem Organisator des Camps, schnell „durchkreuzt“. So wurde Markus zu einem Stationsleiter der Camp-Olympiade. Eine sehr ehrenvolle Aufgabe, die er natürlich sehr gerne und gewissenhaft erledigte.

Erschöpft aber glücklich konnte der Abend nach der letzten Trainingseinheit im gemütlichen Beisammensein mit den überaus netten und freundlichen Teamern, Trainern und Helfern des Camps seinen Ausklang finden.

Der nächste Tag begann wie erhofft und erwartet mit Training. Mit Wettkampftraining. Endlich mit den elektronischen Westen und Kopfschützern von DaeDo. Das für Markus immer noch sehr ungewohnte System machte ihm auch in den Sparrings Schwierigkeiten, allerdings war das ja auch gerade das Ziel und einer der Haupt Beweggründe, am Camp teilzunehmen. Das System besser kennen lernen und sich daran gewöhnen. Abends fand noch eine „Mitternachtseinheit“ statt, diese ging zwar nicht ganz bis 00:00, aber das Gefühl und die Atmosphäre, bei „Flutlicht“ im Open-Air-Zelt zu trainieren hatte schon einen gewissen unnachahmlichen Charme.

Ei großes Kompliment an die Veranstalter des Camps, die eine sehr gute Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Nächstes Jahr wird das Camp wohl wieder einen festen Teil des Terminkalenders stellen, dann aber mit hoffentlich mehreren Elmer Kämpfern.

Sommerfest 2015

Am vergangen Samstag fand unser Sommerfest an der Edelweißhütte in Elm statt. Das Wetter war zwar nicht sommerlich, was die gute Laune beim gemütlichen Beisammensein aber nicht beeinflusste. Bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und dem ein oder anderen Bier wurde viel gelacht und geredet. Die Kinder konnten ihre Trainer auch mal Abseits der Halle erleben und die Eltern lernten die Verantwortlichen des Vereins auch besser kennen. Sogar das ein oder andere alte, schon lange vermisste Gesicht des Vereins ließ sich blicken, was gerade die langjährigen Mitglieder natürlich sehr freute.

Alles in Allem war das Fest ein Erfolg und ein guter Einstand in die Sommerpause.
Wir möchten uns noch einmal bei allen Anwesenden und Helfern bedanken und wünschen allen Mitgliedern sowie deren Familien einen schönen Urlaub. Wir sehen uns im September!

Sommerfest 2015 – Anmeldung

Am Samstag, den 25.07.2015 findet das Sommerfest des TKD Elm in Elm an der Edelweißhütte statt.

Im Link unten findet ihr das Anmeldeformular. Druckt es einfach aus und bringt es bis nächsten Montag, den 20.07.2015 ins Training. Ihr könnt es gerne in jedem Training vorbei bringen, auch Donnerstag und Sonntag.

Anmeldung Sommerfest 2015

Offener Hessencup 2015

Elm/Bad-Soden Salmünster – Der erste Wettkampf des Jahres.
Es war schon ein besonderer Nervenkitzel, wie immer beim ersten Turnier des Jahres, als der TKD-Elm mit zwei Kämpfern, Martin Senzig, Lenya Sauer und ihrem Coach, Markus Krein, den Sportlereingang der Großsporthalle in Bad-Soden betrat.

Für Lenya, die in der Klasse Jugend C -27kg antrat, war es der zweite Kampf nach dem Moselcup in Luxemburg und die Augen wurden groß, aufgrund des Ausmaßes des doch etwas größeren Turnieres. 350 Teilnehmer auf vier Matten verteilt, Daedo WTF PSS Kampfsystem(ohne elektronischen Kopfschutz), Videobeweis und bekannte Namen des deutschen Taekwondo, das sind viele Eindrücke für eine Elfjährige bei ihrem zweiten Wettkampf.
Auch für Markus waren viele Dinge neu. Seit dem letzten Besuch in Hessen, vor 6 Jahren, gab es viele Regeländerungen, auch der Videobeweis war Neuland für den Coach. Die Matten sahen anders aus, die Position der Coaches war eine andere, es gibt Reklamationskarten und dennoch blieb eines gleich: Die Atmosphäre. Auf der Tribüne zwischen den anderen Vereinen sitzen, hier und da ein Gespräch mit anderen Trainern oder Kämpfern führen, die Nervosität und der Geruch eines Turnieres. Alles wie immer, obwohl sich doch so viel verändert hatte.

Nach der Coachbesprechung und der Ausgabge der Kampfliste hieß es warten. Lenya hatte ein Freilos und stand direkt im Finale. Martin hatte „Schicht“ und musste schon ab dem Viertelfinale ran.
Nach dem ersten Anschwitzen 1 Stunde vor, un dem intensiveren Aufwärmen kurz vor Martins Kampf ging es zur Kampffläche. Kontrolle durch einen Kampfrichter, letzte Anweisungen beim „Weste-Binden“ und los gings. Martin zeigte eine gute erste Runde und ging schnell mit 4:0 in Führung. Nach der Pause wurde allerdings eine Unachtsamkeit mit einem Kopftreffer bestraft, was seinem Gegner vom Landeskader Sachsen-Anhalt den Ausgleich brachte. Nach zwei Runden stand es 4:4 und so musste die Entscheidungsrunde den Sieger bringen. Martin brachte einen Naeryo-Chagi an den Kopf des Gegners allerdings war dieser für zwei Kampfrichter nicht ersichtlich, weshalb Markus sofort reagierte und den Videobeweis einforderte. Martins sehr fairer Gegner gratulierte ihm während der Videoanalyse bereits zum Sieg, da er wusste, dass er getroffen wurde. Dies wurde durch die Kampfrichter bestätigt und Martin gewann den Kampf verdient. Im Halbfinale stand der wohl schwerste Brocken des Pools an. Der hessische Kader-Kämpfer aus Wiesbaden war ein sehr erfahrener Kämpfer(unter anderem ehem. Sieger der Austrian Open) und dementsprechend war auch die Favoritenrolle vergeben. Martin fiel wieder in sein altes Schema zurück und verschlief die erste Runde komplett, was ihm 4 Kopftreffer einbrachte und somit ein Ende des Kampfes nach der ersten Runde. Sichtlich frustriert, aber auch zufrieden ging Martins Wettkampftag zuende.

Lenya hatte ihr Kämpferherz und ihre Unerschrockenheit schon beim Moselcup in Luxemburg gezeigt, wo es leider noch nicht für einen Sieg reichte. In Bad-Soden sollte es nach extra Trainings, einer guten Vorbereitung und jeder Menge Adrenalin aber anders aussehen:
Nachdem Lenyas Gegnerin ihr Halbfinale in der ersten Runde entschieden hatte war die Marschrichtung klar, Deckung hoch und auf den Kopf aufpassen. Gesagt, getan. Lenya startete hochmotiviert, blockte die ersten Kicks der Gegnerin zum Kopf und war dann nah genug an ihrer Gegnerrin dran um einerseits die leichten Reichweitenvorteile der Kämpferin des Taekwondo Hong-Yong-Kwan zu Nichte zu machen und andererseits ihre eigenen Kicks auf die Weste zu bringen. So stand es nach der ersten Runde 9:2. In der zweiten Runde ließ die Konzentration ein wenig nach und Lenyas Gegnerin kam gefährlich nahe, bis zum 13:12. Allerdings gelang Lenya in den Letzten Sekunden des Kampfes der entscheidende 14. Punkt und somit der Sieg.
Als Hessencup-Champion kann sie stolz nach Elm ins Training zurückkehren und vielleicht ein paar andere junge Elmer motivieren und ermutigen, die Herausforderung des Kyorugi anzunehmen.

Markus war stolz auf seine beiden Schützlinge und kann Bernard eigentlich nur gutes berichten. Vielleicht beginnt die Elmer Erfolgsgeschichte in Deutschland ab dem Jahr 2015 von Neuem, mit neuen und hoffentlich bald auch wieder mit alten Namen.

 

Wettkampflehrgang Bierbach

Bierbach/Elm – letzten Samstag, am 14.03.2015, waren Bernard und Markus beim Taekwondo Bierbach zu Gast.
Eingeladen wurden die zwei von unserem Freund Thomas Bubel, um im sehr poomsae- und grundschulorientierten Taekwondo Bierbach ein Wettkampf-Grundlagentraining zu halten.

Bernard und Markus reisten mit viel Vorfreude an und trafen auf sehr motivierte Bierbacher, die allerdings noch nicht so recht wussten auf was sie sich da eingelassen hatten.
Bernard begann das Training mit seiner „lieblichen und einfühlsamen“ Art und so war es nicht sehr verwunderlich, dass die Raumtemperatur aufgrund erheblich schwitzender Bierbacher rasant anstieg. Nach dem 45-minütigen Aufwärmtraining übernahm Markus die Leitung des Trainings, welches aus verschiedenen Technik- und Bewegungsgrundlagenübungen bestand.
Um 13:00, nach zwei Stunden Training, war der Ausflug vorbei und man verblieb mit der Abmachung, diese Veranstaltung des Öfteren zu wiederholen.

Wir wollen uns in diesem Rahmen noch einmal herzlich für die Einladung bedanken, es war ein schöner Vormittag, der gerne wiederholt werden kann.

Viele Grüße aus Elm nach Bierbach.